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IT und KI in der Landwirtschaft

Technik und Hof, aus einer Hand gedacht

Die Digitalisierung erreicht den Betrieb längst, von der Stallsteuerung über vernetzte Maschinen bis zur KI auf dem Smartphone. Ich verbinde jahrzehntelange IT-Praxis mit dem Alltag auf dem eigenen Hof und erkläre diese Technik so, dass sie für Landwirte greifbar bleibt, ohne an fachlicher Tiefe zu verlieren.

Zusammenarbeit anfragen
Feld &Sensorik Stall &Herde Maschinen GAP &Foerderung Betriebs-software Buero &Buchhaltung Daten& KI

Schaubild: Feld, Stall, Maschinen, Förderung und Büro laufen über Daten und KI zusammen.

Thomas Joos auf einem Feldweg zwischen Äckern nahe Bad Wimpfen
Herkunft und Hintergrund

Ein Blick, der Hof und IT zusammenbringt

Ich stamme aus einer Bauernfamilie, die seit fünf Generationen Landwirtschaft betreibt, und lebe bis heute auf dem Hof meiner Vorfahren in Bad Wimpfen. Angebaut wurden über die Jahre Tabak und viele weitere Feldfrüchte. Meine Frau und ich halten Katzen, Pferde und Gänse, ich bin Mitglied im Bauernverband und stehe im engen Austausch mit der Bauerngemeinschaft in der Region.

Neben der klassischen Feldarbeit habe ich auch Erfahrung mit dem Betrieb von Biogas-Anlagen. Den Alltag auf dem Hof und die Abläufe über die Jahreszeiten kenne ich aus eigener Praxis.

Seit über dreißig Jahren arbeite ich als freier IT-Fachautor für Fachmedien wie c't, iX, Computerwoche und PC-Welt und habe mehr als hundert IT-Fachbücher veröffentlicht. Bei IT-Fragen im landwirtschaftlichen Umfeld helfe ich regelmäßig aus, vom Absichern der Rechner über die Datenablage bis zu Webseiten und Anträgen. Aus dieser Verbindung von Technik und betrieblicher Realität schöpfe ich.

Kurz zum Autor
Herkunft. Bauernfamilie in fünfter Generation, Hof in Bad Wimpfen, Mitglied im Bauernverband.
Anbau und Energie. Tabak und weitere Feldfrüchte, dazu Erfahrung mit Biogas-Anlagen.
Erfahrung. Über dreißig Jahre freier IT-Fachautor, mehr als hundert Fachbücher.
Auftraggeber. c't, iX, Computerwoche, PC-Welt, Vogel-Medien, DIN Media, VDE-Verlag, WEKA und dpa.
Schwerpunkte. KI, IT-Sicherheit, Cloud, Netzwerk-Infrastrukturen und digitale Souveränität.
Luftbild des Hofs mit Wohnhaus, Scheune, umliegenden Feldern und Biogas-Anlage im Hintergrund

Digitalisierung auf dem Hof, verständlich erklärt

Precision Farming, vernetzte Maschinen, Sensorik im Stall und auf dem Feld, Betriebssoftware und KI-gestützte Auswertung gehören auf vielen Betrieben zum Alltag. Damit wächst auch die Abhängigkeit von funktionierender Technik, von der Melktechnik über die Fütterung bis zur Buchhaltung.

Der Nutzen dieser Technik entsteht erst, wenn sie im Betrieb ankommt. Viele Beiträge bleiben entweder zu oberflächlich oder verlieren sich in Herstellerprospekten. Ich bereite die technischen Hintergründe so auf, dass sie für Landwirte greifbar bleiben und trotzdem fachlich tragen.

Im Mittelpunkt stehen die praktischen Fragen: Was bringt eine Technik im Alltag, welche Schritte sind nötig, welche Kosten und welche Risiken entstehen, und wem gehören am Ende die Daten.

Blühendes Rapsfeld unter blauem Himmel
Frisch gemähte Wiese im Abendlicht
Stand der Digitalisierung

Ein paar Zahlen zur Einordnung

28 %

der Betriebe nutzen 2025 mindestens ein KI-Werkzeug, bei größeren Betrieben etwa 47 Prozent.

80 %

der Ransomware-Opfer sind kleine und mittlere Betriebe, genau das Profil vieler Höfe.

2026

endet 365FarmNet, die Funktionen wandern zu Claas Connect. Für viele Betriebe steht ein Wechsel an.

Daten

Datenhoheit wird konkret, über agrirouter, Agdatahub und den europäischen Agrar-Datenraum.

Nutzung digitaler Werkzeuge 2025
Mind. ein KI-WerkzeugBetriebe über 200 haFeldrobotik 28 %47 %12 %

Anteil der Betriebe, die digitale und KI-gestützte Werkzeuge einsetzen.

Quellen unter anderem BSI-Lagebericht 2025, agrarheute und die EU-Kommission zum europäischen Agrar-Datenraum.

Traktor mit Mähwerk bei der Feldarbeit aus der Vogelperspektive
Hofhund auf einem Feldweg am Maisfeld

Drei Themenfelder mit direktem Praxisbezug

Diese Felder betreffen fast jeden Betrieb und eignen sich für praxisnahe Fachbeiträge.

01 · IT-Sicherheit und Resilienz

Viele Betriebe unterschätzen, wie abhängig sie von Technik sind, von der Stallsteuerung über die Melktechnik bis zur Buchhaltung. Praxisnah lässt sich zeigen, mit welchen einfachen Schritten ein Betrieb sich gegen Ausfälle, Ransomware und Phishing absichert, ohne eine eigene IT-Abteilung zu brauchen.

02 · KI im Betriebsalltag

Der Mehrwert von KI liegt darin, Wissen verfügbar zu machen, das sonst schwer zugänglich ist, direkt auf dem Smartphone. Das erreicht auch Betriebe, die digitale Werkzeuge bislang gescheut haben, denn der Einstieg ist niedrig und braucht keine eigene Hardware.

03 · Datenhoheit und Precision Farming

Vernetzte Maschinen und Sensorik erzeugen große Datenmengen. Die zentrale Frage lautet, wem diese Daten gehören und wie ein Betrieb die Kontrolle behält. Rund um Precision Farming, Betriebssoftware und Datenräume lässt sich einordnen, worauf es dabei ankommt.

Stute mit Fohlen auf einer grünen Weide
Rinder beim Grasen auf der Weide in der Abenddämmerung
IT-Sicherheit im Bild

Stalltechnik und Büro getrennt halten

Ein Betrieb hängt heute an vernetzter Melk-, Fütterungs- und Stalltechnik. Fällt sie durch einen Angriff oder einen Defekt aus, steht schnell das Tierwohl auf dem Spiel.

Eine einfache Trennung von Bürorechnern und Steuerungstechnik in getrennte Netzbereiche verhindert, dass ein Schadprogramm aus dem Büro auf die Stalltechnik übergreift. Das Schaubild zeigt das Grundprinzip.

Internet Router undFirewall getrennte Netze Büro und Verwaltung PC Buchhaltung E-Mail und Internet Stall und Steuerung Melktechnik Fütterung Sensorik und Klima
KI ganz konkret

Was KI im Alltag auf dem Betrieb leistet

Diese Aufgaben laufen direkt auf dem Smartphone, also auch unterwegs auf dem Trecker, im Stall oder auf dem Feld.

Foto vom Feld Etikett und Frage Symptom am Tier Diagnose und Rat Erklärung in Schritten Antrag vorbereitet KI Smartphone

Ein Werkzeug, das ohne eigene Hardware auskommt und direkt am Ort des Geschehens hilft.

Pflanzenkrankheiten erkennen

Krankheiten und Schädlinge anhand eines Fotos bestimmen und erste Gegenmaßnahmen einordnen.

Beipackzettel verständlich machen

Etiketten von Pflanzenschutz- und Tierarzneimitteln erklären lassen, darunter Wirkstoffe, Aufwandmengen und Wartezeiten.

Förderungen und Anträge

Förderungen und Subventionen einordnen und die nötigen Anträge strukturiert vorbereiten.

Tiergesundheit einordnen

Symptome bei Tieren einordnen und den Termin beim Tierarzt strukturiert vorbereiten.

Anleitungen übersetzen

Komplexe Bedienungsanleitungen von Maschinen und Betriebssoftware in verständliche Schritte übersetzen.

Niedriger Einstieg

Brauchbare KI-Dienste gibt es kostenlos oder für wenige Euro im Monat. Eine eigene Anschaffung an Hardware oder Software ist nicht nötig, das Smartphone genügt.

Herbstlich gelb gefärbter Weinberg an einem Hang
Datenquellen Maschinen Sensorik Betriebssoftware Betrieb entscheidet agrirouter · Datenraum nur mit Freigabe Beratung Händler Hersteller
Datenhoheit im Bild

Der Betrieb entscheidet über seine Daten

Maschinen, Sensorik und Betriebssoftware erzeugen laufend Daten. Ohne klare Regeln fließen sie unbemerkt zu Herstellern und Dritten ab.

Plattformen wie agrirouter und der europäische Agrar-Datenraum setzen den Betrieb in die Mitte. Er gibt gezielt frei, wer welche Daten erhält, und behält die Kontrolle. Das Schaubild zeigt diesen Weg.

Schwarz-weiße Hofkatze auf einer Liege im Garten
Zwei Hofkatzen im frisch gemähten Feld
Aktuelle Themen

Beitragsideen mit Anlass

Eine Auswahl aktueller Themen, die viele Betriebe betreffen und sich praxisnah aufbereiten lassen.

Stalltechnik absichern

Netzwerk-Segmentierung, damit Stalltechnik und Bürorechner getrennt bleiben, mit einem Notfallplan für den Ausfall von Melk- und Fütterungstechnik.

Wechsel von 365FarmNet

Der Datenexport und passende Alternativen zum Ende von 365FarmNet, damit die eigenen Betriebsdaten erhalten bleiben.

Wem gehören die Daten

agrirouter, Agdatahub und der europäische Agrar-Datenraum, verständlich erklärt, mit der Frage nach Zugriff und Kontrolle.

Pflanzenkrankheiten per Foto

Krankheiten per Handyfoto bestimmen, mit einer ehrlichen Einordnung von Nutzen und Grenzen der KI-Diagnose.

KI im Büro und im Stall

Sinnvolle Anwendungen für Anträge, Dokumentation und Alltagsfragen sowie die klaren Grenzen und Risiken.

Netz zum Laufen bringen

Anbindung im Stall und auf dem Feld über LTE-Antenne, Repeater oder Satellit, unabhängig vom Anbieter-Marketing.

Grundschutz gegen Ransomware

Backup und einfache Schutzmaßnahmen, mit denen ein Betrieb sich in wenigen Schritten gegen Datenverlust absichert.

GAP-Antrag digital

Der digitale Förderantrag, das Flächenmonitoring per Satellit und die häufigsten Stolperstellen in der Praxis.

Standards ehrlich erklärt

ISOBUS und die Interoperabilität von Maschinen, mit dem ehrlichen Blick darauf, wo kompatibel nicht gleich reibungslos bedeutet.

Schar weißer Hofgänse auf dem Feldweg
Hofgänse mit Küken auf der Wiese
Für Redaktionen und Verlage

Fachbeiträge, die Technik und Hof verbinden

Für landwirtschaftliche Medien schreibe ich herstellerunabhängig und aus der Perspektive von Menschen, die selbst mit Hof und Technik zu tun haben. Die Beiträge bleiben nah an der Praxis und erklären auch anspruchsvolle Themen so, dass die Leserschaft sie nutzen kann.

Formate

Fachbeiträge, Erklärstücke, Ratgeber, Reportagen sowie Whitepaper und Entscheidungsgrundlagen, abgestimmt auf die Zielgruppe.

Themen

IT-Sicherheit auf dem Betrieb, sinnvoller KI-Einsatz, Datenhoheit, Precision Farming, Anbindung im ländlichen Raum und Betriebssoftware.

Anspruch

Verständlich ohne fachlichen Verlust, herstellerunabhängig und mit klarem Nutzen für den einzelnen Betrieb.

Verlässlichkeit

Termintreue und ein sauberer Umgang mit Fakten aus jahrzehntelanger Arbeit für die IT-Fachpresse.

Zusammenarbeit im Bereich Landwirtschaft

Für Beiträge, Reihen oder Whitepaper rund um IT und KI in der Landwirtschaft stehe ich Redaktionen und Betrieben gern zur Verfügung. Eine kurze Nachricht mit dem Thema oder der Ausgangslage genügt.

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