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IT und KI in der Landwirtschaft

Technik und Hof, aus einer Hand gedacht

Vom Melkroboter bis zur KI auf dem Smartphone. Ich stamme selbst vom Hof, kenne Prospekt und Realität und erkläre die Technik hinter der digitalen Landwirtschaft so, dass sie im Betrieb ankommt und fachlich standhält.

Weitere Bereiche

Weitere Publikationen

Thomas Joos auf einem Feldweg zwischen Äckern nahe Bad Wimpfen
Herkunft und Hintergrund

Ein Blick, der Hof und IT zusammenbringt

Ich stamme aus einer Bauernfamilie, die seit fünf Generationen Landwirtschaft betreibt, und lebe bis heute auf dem Hof meiner Vorfahren in Bad Wimpfen. Angebaut wurden über die Jahre Tabak und viele weitere Feldfrüchte. Meine Frau und ich halten Katzen, Pferde und Gänse, ich bin Mitglied im Bauernverband und stehe im engen Austausch mit der Bauerngemeinschaft in der Region.

Neben der klassischen Feldarbeit habe ich auch Erfahrung mit dem Betrieb von Biogas-Anlagen. Das Leben auf dem Hof und die Abläufe über die Jahreszeiten kenne ich aus eigener Praxis.

Seit dem 12. September 2025 hat jeder Betrieb einen gesetzlichen Anspruch auf die Daten seiner vernetzten Maschinen. Der Datensatz allein ändert noch nichts. Aus Zahlen wird erst dann eine Entscheidung, wenn agronomisches Wissen, betriebliche Erfahrung und ein analytisches Werkzeug zusammenkommen. Genau dort senkt die Auswertung Dünger, Diesel und Standzeiten. Die folgenden Beispiele stammen aus der Arbeit an Fachbeiträgen für die Agrarpresse.

Kurz zum Autor
Herkunft. Bauernfamilie in fünfter Generation, Hof in Bad Wimpfen, Mitglied im Bauernverband.
Anbau und Energie. Tabak und weitere Feldfrüchte, dazu Erfahrung mit Biogas-Anlagen.
Erfahrung. Über dreißig Jahre freier IT-Fachautor, mehr als hundert Fachbücher.
Auftraggeber. c't, iX, Computerwoche, PC-Welt, Vogel-Medien, DIN Media, VDE-Verlag, WEKA und dpa.
Schwerpunkte. KI, IT-Sicherheit, Cloud, Netzwerk-Infrastrukturen und digitale Souveränität.
Auftraggeber im Agrarbereich

Für diese Verlage und Redaktionen schreibe ich

Pädagogische Hochschule Weingarten
Rheinischer Landwirtschafts-Verlag, LZ Rheinland
Landtechnik Schweiz
bioland
Landesverband Württembergischer Imker
dlvDeutscher Landwirtschaftsverlag
Der Gemüsebau
Fischer & Teichwirt
Pirsch
Die Praktische
Tierärztin
Informa
BEEFMagazine
Farm ProgressUSA
National
Hog Farmer
Feedstuffs

Beef, National Hog Farmer und Feedstuffs erscheinen bei Farm Progress und Informa in den USA, die Praktische Tierärztin bei der Schlütersche Fachmedien, die Zeitschrift tu am Neckar-Verlag, die LZ Rheinland am Rheinischen Landwirtschafts-Verlag in Bonn.

Luftbild des Hofs mit Wohnhaus, Scheune, umliegenden Feldern und Biogas-Anlage im Hintergrund
Woran ich gerade arbeite

Aktuelle Aufträge aus der Landwirtschaft

Redaktionen aus Landwirtschaft, Tiermedizin und Technikbildung beauftragen mich derzeit mit diesen Beiträgen. Die Auswahl zeigt, an welchen Themen ich aktuell arbeite.

Landtechnik Schweiz · Technique Agricole

IT-Sicherheit für vernetzte Landmaschinen

Der Beitrag benennt die realen Angriffsflächen vernetzter Maschinen und beschreibt die Schritte, mit denen ein Betrieb Steuerungstechnik und Maschinendaten absichert.

bioland-Fachmagazin

Datenhoheit über die Tierdaten

Sensorik und Herdenmanagement erzeugen laufend Daten über die Tiere. Der Beitrag ordnet ein, wer darauf zugreift und mit welchen Mitteln ein Hof die Kontrolle behält.

Beef Magazine · Farm Progress / Informa (USA)

Ausfallsicherheit digital gesteuerter Betriebe

Für das US-Agrarmagazin Beef beschreibe ich, wie ein digital gesteuerter Betrieb Ausfälle übersteht und nach einem Vorfall schnell wieder arbeitsfähig wird. Für Farm Progress und Informa schreibe ich zudem für National Hog Farmer und Feedstuffs.

Die Praktische Tierärztin · Schlütersche

IT für Tierarztpraxen

Der Beitrag zeigt, wie Praxen ihre vernetzte Praxissoftware absichern und Verwaltung, Diagnostik und Abrechnung zuverlässig betreiben.

Zeitschrift tu · Neckar-Verlag (PH Weingarten)

Digitalgestützte Landwirtschaft

Für die Zeitschrift tu erkläre ich digitalgestützte Landwirtschaft an konkreten Fällen. Im Mittelpunkt stehen der Grund für eine Technikentscheidung, die Kosten der Alternative und die Folgen eines Ausfalls im Betrieb.

Diese Aufträge verbinden IT-Sicherheit, KI und Datenhoheit mit der Praxis auf dem Betrieb. Die fachliche Grundlage stammt aus dem eigenen Hof und aus dreißig Jahren Arbeit für die IT-Fachpresse.

Digitalisierung auf dem Hof, verständlich erklärt

Precision Farming, vernetzte Maschinen, Sensorik im Stall und auf dem Feld, Betriebssoftware und KI-gestützte Auswertung gehören auf vielen Betrieben zum Standard. Damit wächst auch die Abhängigkeit von funktionierender Technik, von der Melktechnik über die Fütterung bis zur Buchhaltung.

Der Nutzen dieser Technik zeigt sich erst, wenn sie im Betrieb ankommt. Viele Beiträge bleiben entweder zu oberflächlich oder verlieren sich in Herstellerprospekten. Ich bereite die technischen Hintergründe so auf, dass sie für Landwirte greifbar bleiben und trotzdem fachlich tragen.

Im Mittelpunkt stehen die praktischen Fragen: Was bringt eine Technik im Betrieb, welche Schritte sind nötig, welche Kosten und welche Risiken entstehen, und wem gehören am Ende die Daten.

Blühendes Rapsfeld unter blauem Himmel
Precision Farming

Precision Farming beginnt auf dem Feld

Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz richten sich nach Feldsensorik und Satellitendaten. Der Nutzen dieser Technik hängt daran, ob der Betrieb die Daten und ihre Auswertung selbst in der Hand behält.

Stand der Digitalisierung

Ein paar Zahlen zur Orientierung

28 %

der Betriebe nutzen 2025 mindestens ein KI-Werkzeug, bei größeren Betrieben etwa 47 Prozent.

80 %

der Ransomware-Opfer sind kleine und mittlere Betriebe, genau das Profil vieler Höfe.

2026

endet 365FarmNet, die Funktionen wandern zu Claas Connect. Für viele Betriebe steht ein Wechsel an.

Daten

Datenhoheit wird konkret, über agrirouter, Agdatahub und den europäischen Agrar-Datenraum.

Nutzung digitaler Werkzeuge 2025
Mind. ein KI-WerkzeugBetriebe über 200 haFeldrobotik 28 %47 %12 %

Anteil der Betriebe, die digitale und KI-gestützte Werkzeuge einsetzen.

Quellen unter anderem BSI-Lagebericht 2025, agrarheute und die EU-Kommission zum europäischen Agrar-Datenraum.

Vernetzte Maschinen

Vernetzte Maschinen brauchen Schutz

Traktoren, Mähwerke und Anbaugeräte tauschen laufend Daten aus und hängen an Steuergeräten und Funkverbindungen. Fällt diese Technik durch einen Angriff oder Defekt aus, steht die Feldarbeit still. Eine klare Trennung der Netze und geprüfte Zugänge halten den Betrieb sicher.

Traktor mit Mähwerk bei der Feldarbeit aus der Vogelperspektive

Drei Themenfelder mit direktem Praxisbezug

Diese Felder betreffen fast jeden Betrieb und eignen sich für praxisnahe Fachbeiträge.

01 · IT-Sicherheit und Resilienz

Viele Betriebe unterschätzen, wie abhängig sie von Technik sind, von der Stallsteuerung über die Melktechnik bis zur Buchhaltung. Praxisnah lässt sich zeigen, mit welchen einfachen Schritten ein Betrieb sich gegen Ausfälle, Ransomware und Phishing absichert, ohne eine eigene IT-Abteilung zu brauchen.

02 · KI im Betrieb

Der Nutzen von KI liegt darin, Wissen verfügbar zu machen, das sonst schwer zugänglich ist, direkt auf dem Smartphone. Das erreicht auch Betriebe, die digitale Werkzeuge bislang gescheut haben, denn der Einstieg ist niedrig und braucht keine eigene Hardware.

03 · Datenhoheit und Precision Farming

Vernetzte Maschinen und Sensorik erzeugen große Datenmengen. Die zentrale Frage lautet, wem diese Daten gehören und wie ein Betrieb die Kontrolle behält. Rund um Precision Farming, Betriebssoftware und Datenräume lässt sich einordnen, worauf es dabei ankommt.

Rinder beim Grasen auf der Weide in der Abenddämmerung
Sensorik im Stall

Der Stall wird zum Sensornetz

Halsbänder, Kameras und Waagen erfassen Bewegung, Fressverhalten und Gewicht einzelner Tiere. Die Auswertung meldet Abweichungen früh und stützt die Arbeit von Landwirt und Tierarzt. Über die Herkunft und Nutzung dieser Daten sollte der Betrieb selbst entscheiden.

IT-Sicherheit im Bild

Stalltechnik und Büro getrennt halten

Ein Betrieb hängt heute an vernetzter Melk-, Fütterungs- und Stalltechnik. Fällt sie durch einen Angriff oder einen Defekt aus, steht schnell das Tierwohl auf dem Spiel.

Eine einfache Trennung von Bürorechnern und Steuerungstechnik in getrennte Netzbereiche verhindert, dass ein Schadprogramm aus dem Büro auf die Stalltechnik übergreift. Das Schaubild zeigt das Grundprinzip.

Internet Router undFirewall getrennte Netze Büro und Verwaltung PC Buchhaltung E-Mail und Internet Stall und Steuerung Melktechnik Fütterung Sensorik und Klima
KI ganz konkret

Was KI im Betrieb leistet

Diese Aufgaben laufen direkt auf dem Smartphone, also auch unterwegs auf dem Trecker, im Stall oder auf dem Feld.

Foto vom Feld Etikett und Frage Symptom am Tier Diagnose und Rat Erklärung in Schritten Antrag vorbereitet KI Smartphone

Ein Werkzeug, das ohne eigene Hardware auskommt und direkt am Ort des Geschehens hilft.

Pflanzenkrankheiten erkennen

Krankheiten und Schädlinge anhand eines Fotos bestimmen und erste Gegenmaßnahmen einordnen.

Beipackzettel verständlich machen

Etiketten von Pflanzenschutz- und Tierarzneimitteln erklären lassen, darunter Wirkstoffe, Aufwandmengen und Wartezeiten.

Förderungen und Anträge

Förderungen und Subventionen einordnen und die nötigen Anträge strukturiert vorbereiten.

Tiergesundheit einordnen

Symptome bei Tieren einordnen und den Termin beim Tierarzt strukturiert vorbereiten.

Anleitungen übersetzen

Komplexe Bedienungsanleitungen von Maschinen und Betriebssoftware in verständliche Schritte übersetzen.

Niedriger Einstieg

Brauchbare KI-Dienste gibt es kostenlos oder für wenige Euro im Monat. Eine eigene Anschaffung an Hardware oder Software ist nicht nötig, das Smartphone genügt.

Herbstlich gelb gefärbter Weinberg an einem Hang

Auch Sonderkulturen im Weinbau arbeiten mit Sensorik und digitaler Dokumentation.

Datenquellen Maschinen Sensorik Betriebssoftware Betrieb entscheidet agrirouter · Datenraum nur mit Freigabe Beratung Händler Hersteller
Datenhoheit im Bild

Der Betrieb entscheidet über seine Daten

Maschinen, Sensorik und Betriebssoftware erzeugen laufend Daten. Ohne klare Regeln fließen sie unbemerkt zu Herstellern und Dritten ab.

Plattformen wie agrirouter und der europäische Agrar-Datenraum setzen den Betrieb in die Mitte. Er gibt gezielt frei, wer welche Daten erhält, und behält die Kontrolle. Das Schaubild zeigt diesen Weg.

Data Act in der Praxis

Ab dem 12. September 2026 zählt, was vor dem Kauf im Vertrag steht

Seit dem 12. September 2025 hat der Nutzer einer vernetzten Maschine einen Anspruch auf die Daten, die sie erzeugt, und bestimmt selbst, wer sie bekommt. Für Maschinen, die ab dem 12. September 2026 neu in Verkehr kommen, muss der Hersteller diesen Zugang bereitstellen.

Schon vor dem Kauf-, Miet- oder Leasingvertrag legt er offen, welche nicht personenbezogenen Daten die Maschine erzeugt und an ihn übermittelt. Das deutsche Durchführungsgesetz gilt seit dem 30. Mai 2026, die Durchsetzung überwacht die Bundesnetzagentur.

Vor der Bestellung eines Schleppers, einer Spritze oder eines Häckslers lohnt eine schriftliche Zusage. Sie hält fest, welche Sensordaten anfallen, in welchem Format sie abrufbar sind, ob der Zugang zusätzlich kostet und was nach einem Markenwechsel mit dem Bestand geschieht. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat dafür Musterbedingungen veröffentlicht, die dem Betrieb eine Verhandlungsgrundlage geben.

Schaubild vom Sensor zur Entscheidung. Maschinendaten, Prozessdaten und agronomische Daten laufen über Portal, agrirouter und Farmmanagement-Software zusammen.

Maschinendaten, Prozessdaten und agronomische Daten haben verschiedene Adressaten. Reine Maschinendaten dienen zuerst dem Hersteller, Prozessdaten zeigen dem Betrieb Schwachstellen im Ablauf, agronomische Daten treffen den Kern der Arbeit.

Höfe mit mehreren Fabrikaten stoßen an Grenzen, denn jede Plattform bedient zuerst die eigenen Maschinen. Der herstellerübergreifende Datendrehpunkt agrirouter verbindet die Portale und reicht die Daten an eine Farmmanagement-Software weiter. Dort laufen Ertragskarten, Applikationskarten und Belege zusammen, die Ausgabe erfolgt als ISO-XML oder CSV.

Dazu gehört ein nüchterner Befund. Betriebe wollen selten Daten, sie wollen Lösungen für ihre Probleme. Der Datensatz zeigt eine Optimierungsmöglichkeit, die passende Entscheidung liefert er nicht mit, und deshalb bleibt sie beim Betrieb.

KI im Betrieb

Maschinendaten mit KI auslesen und profitieren

Die Beispiele stammen aus der Arbeit an Fachbeiträgen für die Agrarpresse. Sie zeigen, wo ein KI-Werkzeug aus Rohdaten eine Entscheidung macht.

Blick ueber die Schulter auf das Bordterminal eines Traktors. Auf dem Display liegt eine Applikationskarte mit farbigen Zonen, davor das abgeerntete Feld.
Düngung

Aus der Ertragskarte wird eine Applikationskarte

Die Ertragskarte geht als ISO-XML in ein KI-Werkzeug, zurück kommt eine Applikationskarte, die den Stickstoff nach Ertragszonen staffelt und die Gabe auf schwächeren Teilflächen zurücknimmt.

Kraftstoff

Der Mehrverbrauch bekommt einen Namen

Aus den Kraftstoff- und Durchsatzprotokollen mehrerer Maschinen filtert dasselbe Werkzeug den Ausreißer heraus und benennt die Einstellung, die den Mehrverbrauch verursacht.

Wartung

Verschleiß meldet sich vor dem Ausfall

Fehler- und Sensorcodes ordnet die KI einem Bauteil zu und meldet beginnenden Verschleiß, bevor der Mähdrescher mitten in der Ernte stehenbleibt.

KI-Dialog mit der Ertragskarte eines Weizenschlags. Aus drei Zonen entsteht eine gestaffelte Stickstoffgabe mit Einsparungsrechnung.
Der Betrieb legt die Ertragskarte eines Weizenschlags mit drei Zonen vor und fragt nach teilflächiger Düngung. Die Antwort staffelt den Stickstoff je Zone, rechnet die Ersparnis aus und verweist auf die Nmin-Probe und die Freigabe durch den Pflanzenbauberater.
KI-Dialog zum Telematik-Export zweier Mähdrescher. Die Auswertung führt den Mehrverbrauch auf Fahrgeschwindigkeit und Rotordrehzahl zurück und meldet eine steigende Hydrauliköltemperatur.
Gleiche Sorte, gleicher Erntetag, und trotzdem verbraucht der eine Mähdrescher 5,7 Liter je Hektar mehr als der andere. Die Auswertung benennt Fahrgeschwindigkeit und Rotordrehzahl als Ursache, rechnet die Ersparnis auf die Fläche hoch und weist auf die steigende Hydrauliköltemperatur als Wartungsfall hin.
Datenformate

Exporte verschiedener Fabrikate passen zusammen

Passen die Ausgaben mehrerer Marken nicht zueinander, ordnet ein KI-Werkzeug die Spalten der Dateien einander zu und führt sie zu einem Datensatz zusammen, den die Farmmanagement-Software ohne Nacharbeit übernimmt.

Vertrag

Der Vertragsentwurf geht durch die Gegenprobe

Den eigenen Entwurf gleicht ein KI-Chatbot Satz für Satz gegen die Musterbedingungen ab und markiert Abweichungen, darunter eine fehlende Frist für den Archivzugriff oder eine zu weite Weiterverwendung nach dem Verkauf.

Kaufentscheidung

Das Datenblatt wird zur Vergleichsliste

Vor der Unterschrift listet die KI auf, welche Datenpunkte die Maschine liefert, welche das Portal zurückhält und in welchem Format der Export läuft.

KI-Dialog zur steigenden Vibration eines Strohhäckslers. Die Prognose nennt das Trommellager, die verbleibenden Betriebsstunden, die Teilenummer und den Preis.
Steigende Vibration am Strohhäcksler, vier Tage lang. Die Prognose nennt das Trommellager, die verbleibenden Betriebsstunden und die Teilenummer aus der letzten Bestellung. Das Lager kostet rund 150 Euro, ein Ausfall mitten im Drusch das Zwanzigfache.
Logistik

Die Fuhre wird durchgerechnet

Aus den Überlade- und Deckungsprotokollen erkennt ein Betrieb stillstehende Gespanne und fehlende Transportkapazität und entscheidet daraus über Fahrer- und Wagenzahl.

Dokumentation

Die Nachweise kommen aus den Protokollen

Applikations- und Maschinenprotokolle ordnet ein KI-Werkzeug den einzelnen Schlägen zu und zeigt, wo für Düngebedarfsermittlung und Pflanzenschutzaufzeichnung ein Eintrag fehlt. Die fachliche Prüfung bleibt beim Betrieb.

Maschinenkosten

Reparatur oder Ersatz bekommt eine Zahl

Aus Werkstattrechnungen und Betriebsstunden rechnet ein KI-Werkzeug die Kosten je Betriebsstunde für jede Maschine aus. Steigt der Wert über mehrere Jahre, spricht das für den Ersatz statt für die nächste Reparatur.

Dazu gehört ein Hinweis. Antworten von KI-Werkzeugen sind zu prüfen, bei unsauberer Bedienung sind Fehler die Regel. Eine Empfehlung zu Düngung und Pflanzenschutz ersetzt die fachliche Freigabe nicht.

Schwarz-weiße Hofkatze im Garten

Katzen, Pferde und Gänse gehören zum Hof. Die Nähe zur Praxis prägt meine Texte.

Aktuelle Themen

Themen, mit denen ich mich beschäftige

Eine Auswahl aktueller Entwicklungen an der Schnittstelle von IT und Landwirtschaft. Sie betreffen viele Betriebe und ich verfolge sie fachlich.

365FarmNet endet zum 30.11.2026

Claas schaltet die Farm-Management-Software 365FarmNet ab und überführt rund 100.000 Konten nach Claas Connect. Für Betriebe zählt der vollständige Export der Feld- und Maschinendaten und die Kontrolle über diese Bestände nach dem Wechsel.

Der EU Data Act öffnet die Maschinendaten

Seit dem 12.09.2025 haben Nutzer vernetzter Landmaschinen einen gesetzlichen Anspruch auf ihre Daten in maschinenlesbarer Form. Offen bleibt die technische Umsetzung des Exports bei den Herstellern und die Absicherung der Schnittstellen.

Ransomware legt Stalltechnik lahm

Angriffe mit Erpressungssoftware treffen zunehmend Höfe. Fallen Melkroboter, Fütterung oder Klimasteuerung aus, geraten Tierbestand und Ernte in Gefahr. Netztrennung, Notfallpläne und Datensicherungen halten einen Betrieb handlungsfähig.

Right to Repair erreicht die Landtechnik

Ein Vergleich mit der US-Handelsbehörde FTC verpflichtet John Deere, die Diagnose- und Reparatursoftware zehn Jahre lang auch freien Werkstätten und Landwirten zu öffnen. Der Fall betrifft die Kontrolle des Herstellers über Steuergeräte und Softwarefreischaltungen moderner Traktoren.

KI erkennt kranke Tiere vor dem Symptom

Sensoren und Kameras erfassen Wiederkäuaktivität, Bewegung und Gang einzelner Tiere und melden Abweichungen vom Normalverhalten. In dokumentierten Betrieben zeigte die Auswertung Lahmheit vor dem sichtbaren Ausbruch. Offen bleiben Datenqualität, Fehlalarme und die Anbindung an die Praxis des Tierarztes.

Tierarztpraxen geraten ins Visier von Angreifern

Praxen verwalten Patientendaten, Zahlungen und Diagnosetechnik über vernetzte Software und werden zum Ziel von Phishing und Erpressung. Für Praxen ohne verbindliche Vorgaben zählen Backups, klare Zugriffsrechte und Ausfallsicherheit.

Schar weißer Hofgänse auf dem Feldweg

Zwischen Feld, Stall und Büro entstehen die Themen, über die ich schreibe.

Frisch für die Redaktionen

Brandaktuelle Ideen für die Agrarredaktionen

Diese Themen biete ich den Landwirtschaftsredaktionen gerade an. Sie schließen an die laufenden Aufträge an und greifen die Entwicklungen auf, die die Branche jetzt bewegen.

01

NIS2 verpflichtet Landhandel und Ernährungswirtschaft ab 2026

Das NIS2-Umsetzungsgesetz erfasst Futtermittelhersteller, Landhandel, Molkereien und größere Agrarbetriebe. Die Geschäftsführung haftet persönlich, Sicherheitsvorfälle brauchen eine Meldung binnen 24 Stunden und Bußgelder reichen bis 10 Millionen Euro.

02

Der AI Act stuft KI in Landmaschinen als Hochrisiko ein

Der Digital Omnibus, Verordnung (EU) 2026/1744, gilt seit dem 27. Juli 2026 und setzt die Fristen neu. Für KI als Sicherheitsbauteil einer Maschine gilt über Anhang I der 2. August 2028, für die Hochrisiko-Systeme aus Anhang III der 2. Dezember 2027. Für Hersteller und Anwender KI-gesteuerter Agrartechnik zählen Konformitätsbewertung, Dokumentation und Bußgelder bis 15 Millionen Euro.

03

Vier Hersteller bauen mit FieldEngine eine offene Alternative

Krone, Rauch, Zunhammer und Nexat entwickeln nach der AGCO-Übernahme von next farming eine gemeinsame Farm-Management-Software gegen proprietäre Plattformen. Das Thema trifft die Debatte um Datenhoheit, offene Schnittstellen und Abhängigkeit von einzelnen Anbietern.

04

KI-Chatbots übernehmen die Betriebsberatung

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und die Universität Passau prüfen einen KI-Agrarchatbot und untersuchen Haftung, Urheberrecht und Datenschutz. Kommerzielle Anbieter drängen parallel in den Markt, damit steht die Verlässlichkeit generativer Modelle im Betrieb auf dem Prüfstand.

05

Autonome Feldmaschinen erreichen die Serienreife

John Deere zeigte die zweite Generation seines Autonomie-Kits mit 16 Kameras und KI-Bildverarbeitung, die Serienproduktion von Feldrobotern läuft für die Saison 2026 an. Software-Sicherheit, Ausfallabsicherung und Haftung bei autonomer Feldarbeit rücken nach vorne.

Für Redaktionen und Verlage

Fachbeiträge, die Technik und Hof verbinden

Für landwirtschaftliche Medien schreibe ich herstellerunabhängig und aus der Perspektive von Menschen, die selbst mit Hof und Technik zu tun haben. Die Beiträge bleiben nah an der Praxis und erklären auch anspruchsvolle Themen so, dass die Leserschaft sie nutzen kann.

Formate

Fachbeiträge, Erklärstücke, Ratgeber, Reportagen sowie Whitepaper und Entscheidungsgrundlagen, abgestimmt auf die Zielgruppe.

Themen

IT-Sicherheit auf dem Betrieb, sinnvoller KI-Einsatz, Datenhoheit, Precision Farming, Anbindung im ländlichen Raum und Betriebssoftware.

Anspruch

Verständlich ohne fachlichen Verlust, herstellerunabhängig und mit klarem Nutzen für den einzelnen Betrieb.

Verlässlichkeit

Termintreue und ein sauberer Umgang mit Fakten aus jahrzehntelanger Arbeit für die IT-Fachpresse.

Zusammenarbeit im Bereich Landwirtschaft

Für Beiträge, Reihen oder Whitepaper rund um IT und KI in der Landwirtschaft stehe ich Redaktionen und Betrieben gern zur Verfügung. Eine kurze Nachricht mit dem Thema oder der Ausgangslage genügt.

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